AFRIKA/ÄGYPTEN - Papstbesuch soll auch Pilgerreisen auf den Spuren der Heiligen Familie fördern

Dienstag, 21 März 2017 wallfahrten   ostkirchen   heilige stätten   papst franziskus  

fuocosacro.com

Kairo (Fides) – Der Besuch von Papst Franziskus könnte Ägypten auch als Reiseziel für christliche Wallfahrten und Pilgerreisen wieder interessant werden lassen und somit die Initiativen aufwerten, die das Fremdenverkehrsministerium rund um den so genannten “Weg der Heiligen Familie” auf den Weg brachte. Dies betonen Mitarbeiter des Fremdenverkehrssektors, darunter Dina Tadros, deren Agentur auf die Veranstaltung von Pilgerreisen zu christlichen Orten in Ägypten spezialisiert ist. In den ägyptischen Medien wünscht sich die Unternehmerin, dass auch das Programm der Papstreise diese Orte berücksichtigt, die auch von der ägyptischen Fremdenverkehrsbehörde unter Leitung von Hisham el Demeiri gefördert werden, die zum Beispiel in Kairo die Kirche Abu Sarga aus dem fünften Jahrhundert restaurieren ließ, wo sich die heilige Familie der Überlieferung nach vor der Rückkehr nach Palästina aufhielt.
Pilgerreisen auf den Spuren der Heiligen Familie wurden erstmals bereits vor 20 Jahren in Betracht gezogen. Ende 2016 wurde nun ein Ausschuss für die Wiederaufnahme der Idee des Weges der Heiligen Familie beim Fremdenverkehrsministerium geschaffen. Vorsitzender des Ausschusses ist Hisham el Demeiri
Befürworter der Initiative sind der Ansicht, dass der Weg der Heiligen Familie jährlich rund eine Million Touristen nach Ägypten locken könnte, insbesondere während der Weihnachtszeit. Bereits vor zwei Jahren (vgl. Fides 21/10/2014) wurde eine Rundreise auf den Spuren der Heiligen Familie entworfen, die in Al-Arish beginnen sollte, der Stadt im Norden der Sinai-Halbinsel, die vor kurzem Schauplatz der Gewalt radikalislamischer Gruppen gegen koptische Christen wurde. Danach sollte die Reise in das Nildelta und nach Wadi Natrun führen und Assiut und das Kloster der Jungfrau Maria erreichen, dass auch unter dem Namen Al-Muharraq bekannt ist.
(GV) (Fides 21/3/2017)



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