AMERIKA/ARGENTINIEN - In Bariloche leben über 12.000 Kinder in Armut

Dienstag, 21 März 2017

Daniel Iván

Bariloche (Fides) – Kinderschutzorganisationen aus Bariloche in Patagonien im argentinischen Andengebiet lehnen den Vorschlag der Regierung ab, die Bestimmungen über die Strafmündigkeit von Minderjährigen zu ändern. In diesem Zusammenhang teilen sie mit, dass in der Stadt rund 40% der Minderjährigen die Schule frühzeitig abbrechen und dass von den rund 1000 Kindern, die dort jedes Jahr geboren werden, rund 600 Probleme in der Familie oder soziale und wirtschaftliche Probleme haben werden. In der Stadt leiden bereits heute über 12.000 Kinder und Jugendliche in Armut. Bariloche ist auch die Stadt der Provinz, in der die meisten Drogen verkauft und konsumiert werden, wobei Jugendliche von den kriminellen Banden oft als Dealer eingesetzt werden.
“Jugendliche sind keine Gefahr! Sie sind gefährdet!“, heißt es in einer gemeinsamen Verlautbarung der Kinderschutzorganisationen.
(AP) (Fides 21/3/2017)


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