AMERIKA/USA - Kirchen sind letzter Zufluchtsort für illegale Zuwanderer

Montag, 6 März 2017

Denver (Fides) – Seit Amtsantritt des neuen US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump herrscht Angst und Sorge in den Zuwanderer Gemeinden. Viele Kinder gehen nicht mehr zur Schule, weil sie nicht wollen, dass ihre Eltern ausgewiesen werden (vgl. Fides 18/02/2017).
Unterdessen bieten protestantische Gemeinden Hilfsprogramme für Migranten an und sorgen für Unterbringung und Rechtsbeistand. In Denver (Colorado) ließ die First Unitarian Society, in der sich mehrer christliche Kirchen zusammenschließen, an den Pforten der Kirchen Plakate anschlagen, auf denen sie Unterkunft anbieten und die Mitarbeiter des “Immigration and Customs Enforcement (ICE)“ an die Rechte der Migranten erinnern. In den Kirchen können sich Migranten aufhalten, die auf eine Antwort auf den Antrag auf Asyl oder ein Visum warten.
Ende Januar hatten die Bürgermeister verschiedner “Sanctuary Cities”, darunter New York, Los Angeles und Chicago oder New Haven, Syracuse und Austin in Texas) Kritik an den Maßnahmen des neuen Präsidenten Donald Trump geübt.
Der Bürgermeister von Chicago, Rahm Emanuel, erklärte: “Ich möchte klar sagen, dass wir auch künftig ‘Sanctuary City’ bleiben werden. Für uns gibt es keine Fremden. Unabhängig ob du aus Polen, Pakistan, Irland, Indien oder Israel kommst und ab du aus Mexiko oder Moldawien einreist, wo mein Großvater herkam, in Chicago ist jeder willkommen".
(CE) (Fides, 06/03/2017)


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