AMERIKA/KOLUMBIEN - Bischof von Arauca fordert unmissverständliche Signale der Bereitschaft zum Frieden

Montag, 27 Februar 2017

Arauca (Fides) – Bischof Jaime Muñoz Pedroza von Arauca wünscht unmissverständliche Signale der Bereitschaft zum Frieden von den Rebellen der ELN, nachdem Kämpfer der Rebellenbewegung in der vergangenen Woche Polizeibeamten angegriffen und einen Bus der öffentlichen Verkehrsbetriebe gestohlen hatten.
Der Bischof von Arauca, der zusammen mit anderen Bischöfen die Friedensgespräche zwischen der Regierung und der ELN begleitet (vgl. Fides 25/10/2016)., bedauert, dass solche Aktionen die Glaubwürdigkeit der Friedensinitiative in Frage stellen.
"Wir bitten darum, dass parallel zu den Verhandlungen auch in anderen Bereichen Fortschritte gemacht werden, denn sonst sehen die Menschen nicht, dass wir vorankommen”, so Bischof Jaime Muñoz Pedroza gestern im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst. Dabei ist die Forderung des Bischofs eindeutig: er fordert einen definitiven Waffenstillstand, nicht am Ende der Verhandlungen, sondern zu deren Beginn.
(CE) (Fides, 27/02/2017)


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