AFRIKA/D.R. KONGO - Weitere Stammeskonflikte in Nordkivu

Dienstag, 14 Februar 2017 massaker   bewaffnete gruppen  

Kinshasa (Fides)- Bei einem Übergriff mit ethnischem Hintergrund wurden im Territorium Rutshuru, in Nordkivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo drei Menschen getötet und 13 weitere verschleppt.
Wie aus einer Verlautbarung der Menschenrechtsorganisation CEPADHO hervorget, überfielen am vergangenen 13. Februar Hutu-Rebellen der Nyatura-Milizen Bauern aus dem Volk der Nande und Hunde in der Ortschaft Kyaghala.
Nach Angaben von CEPADHO soll es sich um ein geplantes Massker mit ethnischem Hintergrund handeln. Die definitive Zahl der Opfer ist nicht bekannt. Die drei bisherigen Todesopfern wurden hingerichtet, das Schicksal der verschleppten Bauern ist unbekannt.
CEPADHO erinnert daran, dass in der Region verschiedene bewaffnete Gruppen aktiv sind, darunter die ruandische FDLR, Nyatura- und May-May-Milizen, die für die Zivilbevölkerung ein normales Alltagsleben unmöglich machen, so das ganze Dörfer aus der Region fliehen mussten. (L.M.) (Fides 14/2/2017)


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