VATIKAN - Zeitschrift “Omnis Terra” der Päpstlichen Missionsunion erscheint im neuen online Format

Montag, 13 Februar 2017 evangelisierung   missionarische Öffentlichkeitsarbeit   päpstliche missionswerke   theologie   medien   kultur  

Vatikan (Fides) – Ab dem heutigen 13. Februar erscheint die von den Generalsekretariaten der Päpstlichen Missionswerke herausgegebene Zeitschrift “Omnis Terra” zu Themen der Kultur und der Mission und der Politik in ihrer neuen Form on-line unter der Anschrift http://omnisterra.fides.org oder über das Nachrichtenportal des Fidesdienstes (www.fides.org), dessen Redaktion für die Veröffentlichung Verantwortung trägt.
Erstmals erschien “Omnis Terra” 1961 in französischer Sprache als interne Veröffentlichung des Internationalen Sekretariats der Päpstlichen Missionsunion (PUM). “Es waren die Jahre des Wiedererwachens der missionarischen Identität und im Vorfeld des Zweiten Vatikanischen Konzils begannen die Kirche und die Konzilsväter sich bewusst zu werden, dass die Mission nicht nur die Aufgabe einiger weniger, d. h. der Missionare, war“, so der Generalsekretär der Päpstlichen Missionsunion der Kleriker und Direktor von „Omnis Terra“ Pater Fabrizio Meroni, PIME.
“Omnis Terra” wird zunächst “ad experimentum” herausgegeben und soll 2017 mit drei Ausgaben erscheinen. Die mehrsprachige Zeitschrift soll in ihrem neuen online-Format „den Reichtum der christlichen Erfahrung und der theologischen, spirituellen, missionarischen und pastoralen Reflexion in den Ortskirchen mit ihren Forschungseinrichtungen in aller Welt wiedergeben“.
Die Titelgeschichte der ersten Ausgabe zum Thema “Silence, Scorsese e la missione nella Chiesa” befasst sich mit der Verbindung zwischen dem Film des Resigieurs Martin Scorse und der Mission der Kirche. Unter der Rubrik “Kultur und Kunst”, enthält die Titelgeschichte eine Rezension seines Meisterwerks “Silence” und des Buches, das dem Film zugrunde liegt. In der Rubrik “Religionen und Gesellschaft” erscheinen ein Beitrag des Imam Ataul Wasih Tariq zum Thema “Islam, religione di pace” und ein Artikel über die Asylbewerberpolitik der australischen Regierung. Die Rubrik “Welt, Land, Völker” lenkt den Blick des Lesers nach Afrika mit zwei Artikeln zu den Konflikten im Südsudan und in der kongolesischen Provinz Kivu. Die Flüchtlingskrise in Mexiko und die Krise des Gesundheitswesens in Madagaskar behandelt die Rubrik “Familie und Entwicklung”. Am Ende des Inhaltsverzeichnisses stehen schließlich die Rubriken „Theologische Reflexion“ und „Zeugen der Mission“.
Die erste Ausgabe der online-Zeitschrift “Omnis Terra” enthält zudem eine Fotostrecke zum Thema der polnischen Fotoreporterin Monika Bulaj, deren Bilder sich mit den “heiligen Peripherien der Völker des Buches” befassen und “Orte und Augenblicke festhalten, an denen Juden, Christen und Muslime ihre gemeinsame Abstammung offenbaren”. Eine eindrucksvolle Reise zu “Gesten, Gewänder, Lichtern und Wegen, die Analogien bei den monotheistischen Religionen und die Kraft des einen Wortes veranschaulichen”.
(Fides 13/2/2017)


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