EUROPA/SPAGNA - Diözese Cadiz y Ceuta lädt zum Gebet im Gedenken an gestrandetes kongolesisches Flüchtlingskind ein

Freitag, 3 Februar 2017 migranten   armut  

Barbate (Fides) – Rund 200 Menschen aus Barbate und Tarifa waren in Begleitung von Geistlichen und Vertretern von Hilfswerken am vargangenen 1. Februar am Strand von Mangueta de Zahora in Barbate (Spanien) zu eime vom Büro für Migranten der Diözese Cadiz y Ceuta veranstalteten Gebet zusammengekommen. Am vergangenen 14. Januar wurde an diesem Strand die Leiche eines sechsjährigen kongolesischen Jungen gefunden worden, der sich zusammen mit seiner Mutter auf der Flucht befand.
Wie die Diözese Cadiz y Ceuta mitteilt, verlas der Leiter des Büros für Migranten, Gabriel Delgado, mitteilt, zu Beginn des Gebets ein Grußwort von Bischof Rafael Zornoza Boy, der betonte, wie sehr das tragische Ereignis “unser Gewissen und das Gewissen der ganzen Gesellschaft berührt”.
"Heute müssen wir mehr den je aus der egoistischen Anästesie und aus dem Individualismus aufwachen, die die menschlichen Beziehungen heute prägen und mit der Kraft des gemeisamen Gebets zur Aktion schreiten. Wir müssen mit lauter Stimme sagen, was wir sehen und fühlen: Es ist eine Schande!”, so der Bischof.
(CE) (Fides, 03/02/2017)



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