AFRIKA/SOMALIA - Al-Shabaab-Milizen verüben innerhalb weniger Tage zwei Anschläge auf kenianische Stellungen

Donnerstag, 2 Februar 2017 bewaffnete gruppen  

Mogadischu (Fides) – Die somalischen Al-Shabaab-Milizen verübten am vergangnen 31. Januar einen Anschlag auf einen Polizeiposten in Mandera in der Nähe der Grenze zwischen Kenia und Somalia, bei dem mehrere kenianische Polizisten ums Leben kamen. Bereits am 27. Januar hatten die Al-Shabaab-Milizen eine Stellung der kenianischen Armee in Kulbiyow auf somalischem Staatgebiet an der Grenze zwischen den beiden Ländern angegriffen. Dabei starben neun kenianische Soldaten und mehrere Angreifer.
Das Camp wird von 120 Soldaten bewacht, während über 500 bewaffnete Milizionäre die Stellung überfallen haben sollen. Zunächst wurden Rekruten vorausgeschickt, die die Soldaten kurz nach der Explosion von zwei Autobomben am Eingang des Camps überfielen. Danach starteten gut ausgebildete Kämpfer einen weiteren Übergriff. Den Shabaab-Milizen soll es auch gelungen sein, Militärfahrzeuge aus dem Camp zuplündern, bevor Verstärkung eintraf.
(L.M.) (Fides 2/2/2017)


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