AMERIKA/PERU - Bischöfe üben Kritik an neuen Lehrplänen

Dienstag, 24 Januar 2017 bildungswesen   bischöfe   ehe  

Lima (Fides) – “Die Prinzipien der Bildungsarbeit unseres Landes sollten sich an den Bildungsgesetzen und an der Verfassung des Landes orientieren. Wir würdigen die vielen positiven Aspekte der Lehrpläne, doch wir erinnern auch daran, dass das Bildungsministerium Inhalte aufgenommen hat, die nicht der Verfassung entsprechen, sondern sich an der so genannten Gender-Ideologie orientieren. Dies stellt die juridische Verfassungsordnung auf den Kopf: ein Gesetz einer untergeordneten Ebenen kann sich nicht über ein anderes Gesetz oder das Grundgesetzes des Staates erheben", so die Bischöfe von Peru am Rande ihrer 109. Vollversammlung.
"Es ist eine Klima der Verwirrung unter den Bürgern entstanden, was die Rolle des Staates beim Schutz der Familie und der Ehe anbelangt”, so die Bischöfe weiter, “und es wurde gegen das Recht der Eltern verstoßen, die Anspruch darauf haben, über die Erziehung ihrer Kinder zu entscheiden.
"Für das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen und aller peruanischen Familien, fordern wir die Aussetzung der Lehrpläne zum Thema Gender-Ideologie bis eine Vereinbarung getroffen wird, die der Verfassungsordnung entspricht”.
(CE) (Fides, 24/01/2017)



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