AFRIKA/NIGERIA - MSF bezeichnet Bombenangriff auf das Flüchtlingscamp in Rann als „inakzeptabel“

Mittwoch, 18 Januar 2017 gewalt  

Abuja (Fides) – Bei der Bombardierung des Flüchtlingslagers in Rann (Borno, Nigeria) durch die nigerianische Luftwaffe wurden am gestrigen 17. Januar mindestens 120 Menschen verletzt, 52 starben. Dies teilt das medizinische Hilfswerk “Ärzte ohne Grenzen” (MSF) in einer Verlautbarung mit. “Dieser Angriff auf besonders verletzliche Personen, die bereits vor extremer Gewalt fliehen mussten, ist entsetzlich und inakzeptabel”, so Dr. Jean-Clément Cabrol, der die Arbeit von MSF leitet, “die Sicherheit der Zivilbevölkerung muss respektiert werden. Wir fordern dringend alle beteiligten Parteien auf, die medizinische Evakuierung auf dem Luft- und Landweg aller Überlebenden zu begünstigen, die dringend medizinische Notbehandlungen brauchen“.
Mitarbeiter von MSF versorgten die Verletzten bereits im Flüchtlingslager in Rann. Die anderen Mitarbeiter und Chirurgen in der Region bereiten die weitere Behandlung unterdessen der evakuierten Patienten vor.
(L.M.) (Fides 18/1/2017)


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