AFRIKA/SÜDSUDAN - Bischof von Yei bittet um Genehmigung für vermittelnde Gespräche mit Rebellen

Mittwoch, 11 Januar 2017 bischöfe   gewalt   bewaffnete gruppen  

Juba (Fides) - “Ich brauche eine offizielle Erlaubnis, um unnötige Kontrollen an Straßenblockaden zu vermeiden”, so Bischof Erkolano Lodu Tombe von Yei (Südsudan) gegenüber “Radio Easter”. Mit einer entsprechenden habe er sich bereits an die Regierung gewandt, damit er in den Rebellengebieten vermittelnde Gespräche Führen könne. “Die Kirche spioniert keine der beteiligten Parteien aus, denn das einzige Ziel, dass sie bei einer Begegnung mit den Rebellen verfolgt, ist die Beendigung der Gefechte”, so der Bischof.
Die Bitte von Bischof Tombe wurde von den lokalen Behörden bereits gebilligt, während das Informationsministerium des Staates Yei unter Leitung von Stephen Lado Onesimo, erklärte, man warte noch auf die Zustimmung der Regierung in Juba. In den vergangenen Monaten war es in Yei (Equatoria State, Süddudan, zu einer Welle von Morden und Massakern gekommen, für die verschiedene bewaffnete Gruppen verantwortlich gemacht werden, die gegen angebliche Anhänger des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Riek Machar kämpfen. Die Massaker wurden wiederholt von Bischof Tombe angeprangert (vgl. Fides 2/12/2016).
(L.M.) (Fides 11/1/2017)


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