AMERIKA/KOLUMBIEN - Katholische Kirche begleitet die morgen beginnenden Friedensgespräche mit der ELN

Mittwoch, 11 Januar 2017 politik   bischöfe   frieden   bewaffnete gruppen  

Cali (Fides) – Am morgigen, 12. Januar 2017 werden in Quito (Ecuador) die Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und den Rebellen der ELN (Ejercito de Liberacion Nacional) wieder aufgenommen. Erzbischof Darío de Jesús Monsalve Mejía von Cali ist Mitglied der Kommission der katholischen Kirche, die als Beobachter die Verhandlungen begleitet und wünscht sich, dass die Internationalen Menschenrechte als Grundlage der Gespräche herangezogen werden.
Diesen Vorschlag machte der Erzbischof angesichts der angespannten Lage im Zusammenhang mit der Entführung des Abgeordneten Odín Sánchez der sich seit April in den Händen der Guerillakämpfer befindet. Die Freilassung von Sánchez war anfangs die Bedingung der Regierung für die Aufnahme offizieller Gespräche. Obschon diese bisher nicht stattgefunden hat, erklärte sich die Regierung nun bereit zu den morgigen Gesprächen.
Erzbischof Monsalve Mejia regte auch die Verlegung der Gespräche nach Kolumbien an. Dafür nannte er logistische Gründe und die im Februar bevorstehende Präsidentschaftswahl in Kolumbien.
(CE) (Fides 11/01/2017)


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