AMERIKA/VENEZUELA - Kardinal Urosa: “Der Dialog wäre ein Instrument zur Lösung der Probleme”

Mittwoch, 7 Dezember 2016 dialog   menschenrechte   politik  

Caracas (Fides) – "Politische Häftlinge müssen freigelassen werden und es sind viele. Die Regierung sollte in diesem Sinne handeln, denn es sind Menschen, die zu Unrecht festgehalten werden. Die Kirche wird nicht auf den Dialog und dessen Geist verzichten, und diesen Weg weiter beschreiten, doch es müssen die im November unterzeichneten Vereinbarungen erfüllt werden. Daran erinnert auch Kardinal Pietro Parolin in seinem Schreiben an die Regierung“, so der Erzbischof von Caracas, Kardinal Jorge Urosa Savino.
"Die Bischofskonferenz von Venezuela ist im Einklang mit Papst Franziskus und wir wollen alle die Bemühungen und Lösungen unterstützen, die der Verfassung entsprechen", so der Kardinal bei einer Pressekonferenz nach den Erklärungen des Abgeordneten Diosdado Cabello zum Schreiben des vatikanischen Staatssekretärs.
"Kardinal Parolin, erinnert respektvoll an die Bedingungen für den Dialog: darunter die Freilassung der politischen Häftlinge, die Festlegung des Wahldatums und die Achtung der Nationalversammlung. Der Dialog wäre ein Instrument zur Lösung der Probleme und die Probleme, die wir hier haben sind schwerwiegend", so Kardinal Urosa abschließend.
Nach anfänglichen Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Parteien wurde beschlossen, dass der Dialog am kommenden 13. Januar fortgesetzt werden soll.
(CE) (Fides, 07/12/2016)


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