EUROPA/POLEN - Zum Fest des heiligen Franz Xaver luden die Päpstlichen Missionswerk in das Heiligtum von Jasna Gora ein

Mittwoch, 7 Dezember 2016 päpstliche missionswerke   missionarische Öffentlichkeitsarbeit  

Tschenstochau (Fides) – Über 400 Delegierte nahmen am 3. und 4. Dezember zum Fest des heiligen Franz Xaver im Heiligtum von Jasna Gora an einer von der Päpstlichen Missionsunion der Kleriker organisierten Veranstaltung teil, die der Vertiefung missionarische Themen und einer Gebetsvigil gewidmet war. Dies teilt der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Polen, Prälat Tomasz Atlas mit. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr auch das 100jährige Gründungsjubiläum der Päpstlichen Missionsunion (PUM).
Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki von Posen, zelebrierte den gemeinsamen Eröffnungsgottesdienst am Samstag, den 3. Dezember. Indem er an die Missionstätigkeit des heiligen Franz Xaver erinnerte, betonte der Erzbischof die Bedeutung der PUM für die Verbreitung des Missionsbewusstseins in der Weltkirche.
Bischof Henryk Hoser von Warszawa-Praga, der als Missionar in Ruanda tätig war, sprach in seinem Vortrag über die Herausforderungen, mit denen sich die PUM heute konfrontiert sieht. Pfarrer Marek Tatar, der als Dozent an der Universität „Kard. Wyszyński” lehrt, befasste sich mit dem Thema “Von der Taufe zur Mission” und über die missionarische Tätigkeit von Mutter Teresa von Kalkutta sprach Pfarrer Stanislaw Urbański. Seine Erfahrung bei der Missionstätigkeit in Argentinien veranschaulichte Pater Juan Carlos Araya, IMC.
Schließlich versammelten sich die Veranstaltungsteilnehmer zum “Appell von Jasna Gora”, dem Prälat Tomasz Atlas vorstand, der bei dieser Gelegenheit der Jungfrau Maria für die 100jährige Tätigkeit der PUM dankte und um lebendigen Glauben und missionarische Begeisterung bei allen Gläubigen bat. Die Studenten des Zentrums für missionarische Bildung und künftigen Missionare gestalteten das anschließende Gebet. Dem Mitternachtsgottesdienst stand der Apostolische Nuntius, Erzbischof Salvatore Pennacchio vor. Danach wurde das Gebet bis zum Morgengrauen fortgesetzt, wobei auch Texte des Seligen Pater Paolo Manna, Gründer der PUM, und Berichte von Missionaren aus den verschiedenen Kontinenten verlesen wurden.
(SL) (Fides 7/12/2016)


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