AFRIKA/UGANDA - Kongolesische Yira vermitteln zwischen der Regierung und dem Königreich Rwenzururu

Dienstag, 6 Dezember 2016 ethnische minderheiten  

Kampala (Fides) – Die Organisation “Kyaghanda Yira ASBL” erklärt sich bereit in der Krise zwischen dem so genannten “Königreich” Rwenzururu und der ugandischen Regierung zu vermitteln. Am 26. und 27. November war es zu Ausschreitungen zwischen der königlichen Garde von Charles Wesley Mumbere und Soldaten der ugandischen Armee gekommen, bei denen es über 100 Tote gab (vgl. Fides 1/12/2016).
Der Stamm der Yira (oder auch Nande) lebt vor allem in Nordkivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo an der Grenze zur ugandischen Region Rwenzururu.
“Angesichts der grenzüberschreitenden kulturellen Einheit zwischen den Yira in Uganda und in der Demokratischen Republik Kongo” heißt es in einer Verlautbarung der Organisation, “hält der internationale Vorstand der Kyaghanda Yira es für unverzichtbar, dass wir uns umgehend für eine Aussöhnung zwischen der ugandischen Regierung und dem traditionellen König von Rwenzururu einzusetzen und dabei zu vermitteln”.
Die Organisation ruft alle Yira auf, “die Ruhe zu bewahren und auf Aktionen zu verzichten, die auf eine falsche Auslegung der Fakten zur Folge haben könnten”.
(L.M.) (Fides 6/12/2016)



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