AFRIKA/ZENTRALAFRIKANISCHE REPUBLIK - Waffen aus dem ivorischen Bürgerkrieg gefährden die Stabilität in Zentralafrika

Dienstag, 22 November 2016 waffen  

Bangui (Fides) – Die Krise in der Zentralafrikanischen Republik hat gezeigt, dass nicht nur Waffen aus dem Bürgerkriet in Libyen die Konflikte in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara befeuern, sondern auch illegale Waffen auf anderen Krisengebieten, darunter Mali und Cote d’Ivoire (Elfenbeinküste) im Umlauf sind. Dies geht aus einem Bericht der englischen Forschungseinrichtung Conflict Armement Research (CAR) hervor.
Nach einer langen politischen und militärischen Krise in Cote d’Ivoire (2002-2011) sind in Westafrika immer noch viele Leichtwaffen im Umlauf, die den Guerillabewegungen gehörten, die im Nordwesten des Landes aktiv waren. Ein Teil der Bestände aus diesen Arselnalen werden illegal von Westafrika in die Sahel-Zone verkauft. Dies zeigt, wie wichtig es ist nach Ende von Konflikten, die kämpfenden Parteien zu entwaffnen.
Dem Bericht liegen Untersuchungen vor Ort zugrunde, bei denen die Seriennummern von Waffen und Munition der irregulären Einheiten festgestellt wurden. Der Bericht erinnert auch an die Rolle des Sudan, wo es Waffen- und Munitionsfabriken gibt, die die Länder südlich der Sahara beliefern. (L.M.) (Fides 22/11/2016)



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