AMERIKA/USA - Bischöfe bitten um “humane” Zuwanderungspolitik

Dienstag, 15 November 2016 migranten   flüchtlinge   naturkatastrophen  

Washington (Fides) – Bei der Eröffnung der Herbstvollversammlung der US-amerikanischen Bischofskonferenz am gestrigen 14. November beten die Bischöfe den gewählten republikanischen Präsidenten Donald Trump um humane politische Maßnahmen für Flüchtlinge und Migranten. Die Bischöfe tagen noch bis zum 16. November in Baltimora (Maryland).
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz Erzbischof Joseph Kurtz von Louisiana formulierte die Bitte in einem Schreiben an den gewählten Präsidenten, in dem er auch die “Bereitschaft zur Zusammenarbeit” in den Bereichen Lebensschutz und Schutz der Menschenwürde zum Ausdruck brachte.
Es gehöre zur Identität der Katholiken sich in den Dienst von Menschen auf der Flucht vor Konflikten und Gewalt zu stellen, weshalb “wir auch künftig eine Politik fördern, die die Menschenwürde von Migranten und für die Einheit der Familien anstrebt“.
Am Freitag den 11. November hatte der Vorsitzende der bischöflichen Kommission für Migranten und Weihbischof von Seattle Eusebio Elizondo in einer Erklärung ebenfalls einen “menschlichen Umgang” mit Flüchtlingen nach dem Wahlsieg von Donald Trump gebeten. Bischof Mark Joseph Seitz von El Paso in Texas (vgl. Fides 11/11/2016) wandte sich an die Migranten mit den Worten “habt keine Angst”. Dabei versicherte er, dass die Kirche auf ihrer Seite stehe.
(CE) (Fides, 15/11/2016)


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