AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Zivilgesellschaft fordert mehr Blauhelme zur Bekämpfung bewaffneter Gruppen

Donnerstag, 10 November 2016 bewaffnete gruppen   uno  

Kinshasa (Fides) – Bei einem Anschlag auf die indischen Blauhelm-Soldaten der UN-Mission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) starb am vergangenen 8. November in Goma ein 7jähreiges Mädchen und 34 Personen Menschen wurden verletzt.
Unter den Verletzten befinden sich zwei Zivilisten und 32 indische Soldaten, fünf davon schwer.
Die kongolesische Menschenrechtsorganisation CEPADHO erinnert an Parallelen zu dem Anschlag, der Anfang 2014 in Beni verübt wurde, wo die ugandische Rebellengruppe ADF die Bevölkerung terrorisiert .
Am Rande des Besuchs einer Delegation des UN-Sicherheitsrates in Nordkivu betont CEPADHO, “dass die Provinz Nordkivu und die ganze Region der Großen Seen sich mit der Gefahr des Terrorismus konfrontiert sehen, so lange die UN keine weiteren Blauhelme in das Land schickt, die die bewaffneten Gruppen bekämpfen”.
Ausdrücklich fordert CEPADHO weitere Eingreif-Truppen im Nordkivu zur Unterstützung der MONUSCO bei der Bekämpfung der in der Region aktiven Guerillagruppen.
(L.M.) (Fides 10/11/2016)


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