AMERIKA/KANADA - Sterbehilfe könnte auch von katholischen Gesundheitseinrichtungen verlangt werden

Mittwoch, 9 November 2016 gesundheitswesen   menschenrechte  

Arcidiocesi di Vancouver

Vancouver (Fides) – Wenige Monate nach der Legalisierung der Sterbehilfe durch das kanadische Parlament im vergangenen Juni, berichten katholische Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sowie katholische Ärzte in Ontario von ersten Anfragen.
Angesichts der schwierigen Lage wollen die Erzdiözesen Toronto und Vancouver nun mit der “Coalition for Health Care and Conscience” katholische Ärzte beraten, die in Gewissenskonflikte geraten.
Der Vorsitzende der Versammlung der katholischen Bischöfe von Ontario, Bischof Ronald Peter Fabbro, C.S.B. von London, erklärte, dass es der Schutz der Gewissensentscheidung zu den Prioritäten der Kirchenprovinz gehöre.
Die Gesundheitsbehörde “British Columbia” empfahl unterdessen allen Gesundheitseinrichtungen, die mit staatlichen Geldern finanziert werden, Dienstleistungen für die Sterbehilfe bereit zu stellen. Dazu gehören auch viele katholischen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Eine solche Empfehlung hatte Erzbischof Michael Miller von Vancouver wiederholt abgelehnt.
(CE) (Fides, 09/11/2016)


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