AMERIKA/ARGENTINIEN - Bischöfe erinnern an den Mord an Pfarrer Viroche und an die Herausforderungen der Drogenbekämpfung

Freitag, 4 November 2016 drogenhandel   gewalt   armut  

Buenos Aires (Fides) – “Einen Monat nach dem Mord an Pfarrer Juan Viroche, hält die Kommission für Gerechtigkeit und Frieden es für angebracht über die Herausforderung der Drogenbekämpfung und über die Folgen der Drogensucht nachzudenken", heißt es in einer Verlautbarung der Argentinischen Bischofskonferenz.
"Pfarrer Juan hat sich mutig gegen die Mafia gewehrt, die den Drogenhandel kontrollieren und die ihn und Mitglieder seiner Gemeinde bedroht hatten”, heißt es in der Verlautbarung weiter. „Die Umstände seines tragischen Mordes wurden von den Behörden noch nicht aufgeklärt, doch in jedem Fall, zeigt es uns, dass die Situation außergewöhnlich schwerwiegend und eintolerabel ist".
Die Kommission erinnert, daran, dass viel Geld aus Drogengeschäften stammt, “das ist blutiges Geld, und es ist das Blut der Armen, denn unter Drogen leiden auch Kinder und Jugendliche”. Die Mafia sei auch in den Institutionen der Gesellschaft Präsent, heißt es in der Verlautbarung weiter. "Wir können alle aktiv an der Prävention teilnehmen, in den Bereichen der Erziehung und Betreuung oder wenn es darum geht, dieses Übel anzuprangern”, so die Kommission abschließend.
(CE) (Fides, 04/11/2016)


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