AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Politische Krise: Bischöfe vermitteln mit der Opposition

Donnerstag, 3 November 2016 bischöfe   wahlen  

Kinshasa (Fides) – In der Demokratischen Repbulik Kongo warteten die Wähler weiterhin auf mögliche Vereinbarungen zwischen den politischen Kräften zur Überwindung der Krise im Zusammenhang mit der Verschiebung der Präsidentschaftswahl, die bis Ende Dezember stattfinden sollte. Die katholischen Bischöfe versuchen als Vermittler bein Gesprächen mit Vertretern des Oppositionsbündnisses “Le Rassemblement” im Interdiözesanen Zentrum in Kinshasa zu einer Überwindung der Kirse beizutragen.
Die Partei des Präsidenten und ein Teil der Opposition hatten sich auf einen neuen Wahltermin bis spätestens April 2018 geeinigt. Während dieser Zeit sollte der scheidende Präsident Joseph Kabila als Interims-Präsident im Amt belieben (vgl. Fides 18/10/2016). Diese Vereinbarungen wurden vom Bündis “Le Rassemblement” abgelehnt.
Wie Beobachter mitteilen, könnte “Le Rassemblement” eventuell bereit sein, eine Übergangszeit mit Kabila als Präsident bis Ende 2017 zu akzeptieren, unter der Voraussetzung dass dieser nicht für ein drittes Amt kandidiert. “Le Rassemblement” fordert außerdem die Freilassung politischer Häftlinge und die Beendigung der Einschränkung der persönlichen Freiheiten.
Vermittelnd nimmt auch der angolische Jose Eduardo dos Santos an den Verhandlungen teil, der einen Mitarbeiter zum Präsidentschafrskandidaten des Oppositionsbündnisses Tshisekedi entsandte. (L.M.) (Fides 3/11/2016)



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