AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Region der Großen Seen: Terrorismus gefährdet die ganze Region

Donnerstag, 27 Oktober 2016 bewaffnete gruppen  

Kinshasa (Fides) - “Es sollte auch die Sicherheitslage in der Region Nordkivu auf der Tagesordnung stehen“, fordert das Studienzentrum für Frieden, Demokratie und Menschenrechte (CEPADHO) mit Sitz in Beni, im Osten der Demokratischen Republik Kongo am Rande eines Gipfeltreffens der Staatschefs der Internationalen Konferenz der Region der Großen Seen (International Conference on Great Lakes Region, ICGLR) und der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (Southern African Development Comunity, SADC), die am heutigen 26. Oktober in Luanda, der Hauptstadt Angolas beginnt. Im Mittelpunkt des Gipfeltreffens steht die politische Krise in der Demokratischen Republik Kongo und die dortigen Vereinbarungen zwischen der Regierung und einem Teil der Regierung über einen Wahltermin bis spätestens 2018 (vgl. Fides 18/10/2018).
“Neben politischen Angelegenheiten (…) möchte das CEPADHO das Augenmerk der Führungskräfte der Region auch auf die Sicherheitsfrage lenken”, heißt es in einer Verlautbarung des Studienzentrums “unsere Organisation fordert deshalb die Staatschefs auf die Beschlüsse des Treffens der Verteidigungs- und Innenminister der ICGLR und der SADC in Kinshasa zu berücksichtigen, was die Frage der Verbreitung des Terrorismus in Beni anbelangt”.
In diesem Zusammenhang „erinnert das CEPADHO die Staatschefs dran, dass die Terroristen der ADF ihre Massaker und Raubüberfälle unter der Zivilbevölkerung im Territorium Beni fortsetzen und eine ernsthafte Gefahr für den Frieden und die Sicherheit in der ganzen Region darstellen und fordert deren umfassende Bekämpfung bevor der ganze Kontinent in Flammen aufgeht ”.
(L.M.) (Fides 27/10/2016)


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