ASIEN/INDONESIEN - Indonesische Jugendliche wollen sich für einer gerechtere und humanere Welt einsetzen

Mittwoch, 12 Oktober 2016 jugendliche   dialog   weltjungendtag   frieden   islam   religiöse minderheiten  

P.P.

Manado (Fides) – “Der indonesische Jugendtat war Ausdruck der für Indonesien typischen Vielfalt: wir wissen, dass Indonesien die Wiege vieler verschiedener Kulturen, Sprachen und Religionen ist; die Kirche ist eine dieser Komponenten und bemüht sich um eine Harmonie der Unterschiede”, so der Vorsitzende der Jugendkommission der Indonesischen Bischofskonferenz, Bischof Pius Riana Prapdi in einer Bilanz zu dem kirchlichen Großereignis, zu dem in Manado Anfang Oktober 2.500 junge indonesische Katholiken zusammenkamen.
“Katholische Jugendliche aus 37 Diözesen haben eine besondere Zeit erlebt und kehrten als 100%ige Katholiken und 100%inge Indonesier in ihre Heimat zurück”, so der Bischof. Die Teilnehmer waren während ihres Aufenthalts in Manado bei katholischen, protestantischen und auch muslimischen Gastfamilien untergebracht.
In der Schlussbotschaft betonen die Jugendlichen: “Wir fühlen uns berufen, Salz und Licht der Welt zu sein. Die Barmherzigkeit Gottes fordert von uns ein Leben auf der Grundlage des Evangeliums und der Menschenwürde, des Umweltschutzes und der Option für die Schwachen, Armen und Ausgegrenzten”. “Wir wissen, dass die neuen Technologien die Welt zu einem grenzenlosen Raum gemacht haben”, heißt es in dem Txt weiter, “Und wir wissen, dass wir berufen sind, die Werte der Güte, der Wahrheit und der Schönheit bei uns selbst und in unseren Familien und unserer Umgebung umsetzen sollen”. “Wir durften erfahren, dass es Freude bereitet, dass Evangelium in der pluralistischen Gesellschaft in Indonesien zu verkünden”, so die Jugendlichen, die “freudige Boten” sein wollen, “wenn es darum geht einen Geist der Toleranz und der Harmonie entstehen zu lassen und damit vom Evangelium Christi Zeugnis abzulegen“. .
Die Teilnehmer des Jugendtags wollen sich einsetzen “für einen sozialen und politischen Wandel auf allen Ebenen, damit eine gerechtere und humanere Weltordnung entsteht” durch den Dialog mit den Mitmenschen “ohne Diskriminierung und im Zeichen der wahren Nächstenliebe“.
Schwester Evelin Tivit aus Malaysia, die an der Veranstaltung persönlich teilnahm resümiert: “Ich habe Christen und Muslime gesehen, die gerührt waren und ich durfte die Einheit der Unterschiede bei dieser Veranstaltung erfahren, die nicht nur für uns Katholiken eine Bereicherung war”.
(PA-PP) (Fides 12/10/2016)


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