AMERIKA/HAITI - Manos Unidas befürchtet Lebensmittelkrise und Zusammenbruch des Gesundheitssystems

Mittwoch, 12 Oktober 2016 naturkatastrophen  

Manos Unidas

Madrid (Fides) – Nachdem der Hurrikan Matthew weite Teile der Insel Haiti verwüstete und die Menschen, die sich kaum vom verheerenden Erdbeben im Jahr 2010 erholt haben, erneut ins Chaos stürzte, versucht das spanische Hilfswerk “Manos Unidas” zusammen mit lokalen Partnerorganisationen Strategien zu entwickeln, wie man den Menschen in ihrer Not am besten halfen kann. Es handelt sich um eine Land in einer ständigen Notlage, wo das katholische Hilfswerk seit über 40 aktiv ist. “In diesen Tagen prüfen wir die Anfragen nach medizinischer Nothilfe der Gesundheitseinrichtungen in den am meisten betroffenen Gebieten, wo auch Obdachlose untergebracht wurden”, so der Projektleiter für Haiti. “Besondere Sorge bereitet der Verlust der Ernte und der produktiven Infrastrukturen, da dies zu einer schweren Lebensmittelkrise in den kommenden Monaten führen könnte“, fügt er hinzu. Haiti ist komplett von humanitären Hilfen abhängig. Im vergangenen Jahr führten mehrere Dürreperioden und die prekäre Lage des Gesundheitssystems zu einer weiteren Zuspitzung der Lage.
(AP) (Fides 12/10/2016)


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