ASIEN/INDIEN - Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: “Der Papst soll als Bote des Friedens zu uns kommen”

Donnerstag, 6 Oktober 2016 gewalt   papst   frieden   kriege   gebet   religiöse minderheiten  

Bangalore (Fides) – “Wir würden uns freuen, wenn der Papst als Bote des Friedens zu uns kommen würde, während das Land sich mit der Eskalation der Krise in Kaschmir konfrontiert sieht. Dies wäre ein Segen für das Land. Sein Besuch würde die Menschen berühren und den Knoten lösen”, so Pfarrer Faustine Lobo, Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Indien. Auf seinem Rückflug aus Georgien hatte der Papst gesagt: “Eine Reise nach Indien und Bangladesch im Jahr 2017 ist fast sicher”.
“Wir warten auf ihn wie auf eine Gnade für Indien. Nach der Heiligsprechung von Mutter Teresa wäre dies ein weiterer wichtiger Moment für uns. Heute empfinden wir den Frieden als dringende Notwendigkeit, da die Eskalation in Kaschmir große Sorge bereitet. Der Papst erinnert daran, dass nur der Friede heilig ist und es keinen Gott des Krieges gibt“, so der Nationaldirektor. Für die katholische Kirche in Indien „wäre die Präsenz des Papstes für die Gesellschaft, die oft von Strömungen des Hasses gegen religiöse Minderheiten untergraben wird, eine Erinnerung daran, dass die indischen Katholiken nur für das Wohl des Landes leben und arbeiten”, so Pater Lobo abschließend.
Bereits im vergangenen April besuchte eine Delegation unter Leitung des Vorsitzenden der Bischofskonferenz Kardinal Baselios Cleemis den Ministerpräsidenten Narendra Modi und bat ihn um ein offizielles Einladungsschreiben an Papst Franziskus. Der Kardinal bestätigte auch eine persönliche Einladung an den Papst zu einem Besuch in Indien. Zuletzt betrat mit Johannes Paul II. im Jahr 1986 auf Goa indischen Boden.
(PA) (Fides 6/10/2016)


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