AFRIKA/REPUBLIK KONGO - Ehemalige Guerillakämpfer greifen wieder zu den Waffen: 23 Menschen sterben im Süden des Landes

Donnerstag, 6 Oktober 2016 bewaffnete gruppen  



Brazzaville (Fides) – Insgesamt 23 Menschen kamen Ende September bei Übergriffen ehemaliger Mitglieder der Guerillagruppe Ninjas Nsiloulou auf die Zivilbevölkerung in der Republik Kongo ums Leben. Dies gab das Justizministerium der Republik Kongo unter Leitung von Pierre Mabiala bekannt.
Nach Angeben des Ministers befinden sich unter dem Opfern vier Militärpolizisten, zwei Polizisten und elf Zivilisten. Die Übergriffe wurden in der letzen Septemberwoche in der Region Pool verübt. Beim Überfall auf einen Zug töteten die Guerillakämpfer insgesamt 14 Menschen.
Insgesamt 4.000 Menschen mussten seit April ihre Häuser verlassen, nachdem die ehemaligen Ninjas Nsiloulou im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Wiederwahl des Präsidenten Denis Sassou N'Guesso wieder zu den Waffen griffen.
Die Bewegung unterstützt Guy-Brice Parfait Kolélas, der bei der Präsidentschaftswahl am vergangenen 20. März ebenfalls für das Amt des Staatsoberhaupts kandidierte. Die Wahlergebnisse bestätigten jedoch Nguesso im Amt des Präsidenten. (L.M.) (Fides 6/10/2016)


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