ASIEN/INDIEN - Hinduistische Extremisten stören Gebetstreffen einer pfingstkirchlichen Gemeinde

Donnerstag, 29 September 2016 religiöse minderheiten   religionsfreiheit   hinduismus   gewalt   menschenrechte  

Bangalore (Fides) – Ein Gebetstreffen einer pfingstkirchlichen Gemeinde wurden im Distrikt Shimoga (Karnataka) von hinduistischen Extremisten gestört. Als Grund für die Störung nannten die Angreifer angebliche Proselitysmus. Polizeibeamte, die von den Angreifern herbeigerufen wurden, nahmen den Pastor und die Gläubigen fest.
Bei den Feierlichkeiten zum “Krishi Mela”-Fest in Dharward, wurde hingegen ein Stand mit Bibeln verwüsteten, an dem Christen Interessierten das Evangelium erläuterten und eine Bibel in Hindi anboten. Bei dem Überfall auf den Stand, an dem rund zwei Dutzend Hindus teilnahmen, wurden die Christen tätlich angegriffen.
Sajan K. George vom “Global Council of Indien Christians” verurteilt die Gewalt: “Gewaltbereite Gruppen stören die soziale und religiöse Ordnung und versuchen Spannungen zwischen den Gemeinschaften zu schüren. Das Beten und Verteilen von Bibeln ist nicht illegal, sondern eine von der Verfassung geschützte Freiheit”.
(PA) (Fides 29/9/2016)


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