AMERIKA/ARGENTINIEN - Lehrer beraten über den Erhalt der indigenen Sprachen

Donnerstag, 29 September 2016 eingeborene   kooperation   ortskirchen  

Santa Fe (Fides) – Lehrer aus zehn verschiedenen indigenen Völkern und nicht indigene Kollegen berieten vom 23. bis 25. September in Avellaneda (Santa Fe) über den Erhalt der indigenen Sprachen.
Die vom Team für Indio-Pastoral (Endepa) veranstaltete Tagung verstand sich als "Forum für indigene Lehrer und deren doppelte Aufgabe die eigene Kultur zu erhalten und gleichsam das Zugerhörigkeitsgefühl zum ganzen Volk zu stärken”.
"Dieses Jahr stand das Thema Selbstbestimmung im Mittelpunkt”, so die Veranstalter, “In diesem Zusammenhang halten wir die indigene Sprache für ein grundlegendes Erbe, weshalb wir deren Erhalt als Schwerpunkt unseres Treffens betrachten”.
Der Vorsitzende der Kommission für Indio-Pastoral, Bischof Ángel José Macín von Reconquista, betont "die Heiligkeit der Muttersprache steht in direkter Verbindung mit der Weisheit der indigenen Völker”. Er wünsche sich eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dieser Thematik, so der Bischof.
Anwesend waren Lehrer aus den Völkern der Qom Pilagá, Diaguita, Huarpe, Mapuche, Ava Guarani, Wichi, Kolla, Mbya Guarani und Mocoví, die über die eigenen Erfahrungen berichteten und im Rahmen von Workshops gemeinsam über neue Initiativen berieten
(CE) (Fides, 29/09/2016)


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