AFRIKA/ÄGYPTEN - “Pilgerweg der heiligen Familie” soll Fremdenverkehr ankurbeln

Freitag, 23 September 2016 ostkirchen   wallfahrten   wirtschaft  

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Kairo (Fides) – Die Wirtschaftskrise in Ägypten ist eine Herausforderung für ägyptische Auslandsgemeinden in der ganzen Welt. Eine Ressource für eine Wiederbelebung wäre die Förderung des Fremdenverkehrs, der durch verschiedene Attentate und sektiererische Gewalt beeinträchtigt wurde. Dabei sollen jedoch nicht nur die Pyramiden und Ressorts an den Stränden des Roten Meeres als Tourismusziele betrachten werden, sondern auch das Pilgern auf dem “Weg der heiligen Familie”, zu den Orten, an denen sich Maria, Josef und Jesus während ihres Exils in Ägypten aufgehalten haben.
Dies wurde am vergangenen Dienstag, den 20. September, bei der von der American Coptic Association veranstalteten Economic Conference in New Jersey betont. An dem Treffen nahmen Vertreter der Diasporagemeinden in den Vereinigten Staaten und 24 ägyptische Abgeordnete teil, die die politische Unterstützung für das “Projekt heilige Familie“ zusagten, der Pilger aus aller Welt anziehen soll. Nach Schätzungen könnten jährlich mindestens eine Million mehr Besucher nach Ägypten kommen, insbesondere wenn Pilgerreisen in der Weihnachtszeit angeboten werden.
Der Aufruf zum Angebot von Pilgerreisen auf den Spuren der heiligen Familie ist nicht neu. Bereits vor zwei Jahren (vgl. Fides 21/10/2014) wurde ein Pilgerweg auf den Spuren der heiligen Familie in Ägypten vorgestellt, der ausgehend von Al-Arish im Norden der Sinai-Halbinsel über das Wadi Natron-Delta bis nach Assiut und zum Marienkloster Al-Muharraq führen soll.
(GV) (Fides 23/9/2016).


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