AFRIKA/ÄGYPTEN - Neue sektiererische Spannungen in der Provinz Minya: Bischof besucht Verletzte

Donnerstag, 15 September 2016 ostkirchen   sektierertum  

wataninet.com

Minya (Fides) – Erneut kommt es in der Provinz Minya in Oberägypten zu Spannungen mit sektiererischem Hintergrund. Am vergangenen 12. September weitete sich in dem rund 250 Kilometer südlich von Kairo gelegenen Dorf Assem ein Streit zwischen muslimischen und christlichen Jugendlichen zu einer Schlägerei aus, an der auch Freunde und Angehörige der Streitenden beteiligt waren. Mindestens wzei Menschen wurden dabei verletzt und befinden sich derzeit auf der Intensivstation zweier Krankenhäuser in Minya. Die Schlägerei wurde von der Polizei beendet, di 20 Muslime und 17 koptische Christen in Gewahrsam nahm. Den Ord des Geschehens besuchte der Gouverneur Essameddin al Bedeiwi, während der koptisch-orthodoxe Bischof Makarios die Verletzten und ihre Angehörigen besuchte.
Im Juli dieses Jahres gab es ebenfalls in der Provinz Minya einen Toten, nachdm ein Streit eskaliert war (vgl. Fides 18/7/2016). In den Darauf folgenden Tagen versuchten der ägyptische Präsident Abdel Fattah al Sisi und der sunnitische Großimam der Al-Azhar-Universität die Lage zu beruhigen, nachdem der koptisch-orthodoxe Patriarch Tawadros II. infolge der Spannungen seine Mittwochsaudienzen aussetzen musste. Wenig später (vgl. Fides 26/7/2016) distanzierte sich die koptisch-orthodoxe Kirche von öffentlichen Kampagnen der Diaspora-Gemeinden gegen sektiererische Übeergriffe auf Christen in Ägypten.
(GV) (Fides 15/9/2016).



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