ASIEN/INDIEN - Leprakranke und Flüchtlinge nehmen am Danksagungsgottesdienst für die Heiligsprechung von Mutter Teresa in Orissa teil

Montag, 12 September 2016 mutter teresa   ortskirchen   armut  

P.A.

Bhubaneswar (Fides) – Viele Leprakranke, Flüchtlinge, Arme und Kranke, die in den Einrichtungen des von Mutter Teresa gegründeten Ordens der Missionarinnen der Nächstenliebe in Orissa betreut werden, waren unter den rund 2.000 Teilnehmern der Danksagungsfeier für die Heiligsprechung von Mutter Teresa anwesend.
Zu der Danksagungsfeier waren am gestrigen Sonntag, den 11. September in der Kathedrale von Bhubaneswar, der Hauptstadt des Staates Orissa, 20 Priester, und viele Ordensleute und Gläubige aus aller Welt zusammengekommen. Anwesend waren auch Vertreter der zivilen Behörden und Gläubige anderer Religionen.
Die Generalobere der Missionarinnen von der Nächstenliebe in Orissa, Schwester Olivet dankte auch im Namen der Kranken, Witwen, Waisen und Sterbenden, die in den Einrichtungen der Schwestern untergebracht sind. Durch Mutter Teresa „erfährt jeder von ihnen, dass Gott sich ihrer annimmt“.
"Die heilige Mutter Teresa ist Vorbild für jeden Menschen in der heutigen Zeit. Den Verlassenen und Ausgestoßenen, Vernachlässigten und Nichtgeachteten hat Mutter Teresa durch ihre Liebevolle Zuwendung die Menschenwürde geschenkt”, so Erzbischof John Barwa, der dem Danksagungsgottesdienst vorstand. "Ihr Zeugnis und ihr beispielhaftes Leben als ‘Mutter der Armen’ spricht alle an, Glaubende und Nichtglaubende”.
"Wir sind hier, um Gott für das Licht zu schenken, das durch Mutter Teresa zu uns allen und zur ganzen Welt gelangt ist. Diese große Frau unserer Zeit, diese Botschafterin des Evangeliums, deren Lieben tief von der Liebe geprägt war ist nun heilig. Wir blicken auf sie als Beispiel und Quelle der Inspiration” so Schwester Samuela, von den Missionarinnen der Nächstenliebe in Orissa.
(PA-SD) (Fides 12/9/2016)


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