AMERIKA/MEXIKO - Über 1 Million Menschen nehmen in 125 Städten an Kundgebungen für die Familien teil

Montag, 12 September 2016 evangelisierung   politik   laien   christentum  

Zacatecas (Fides) – Nach Ansicht von Bischof Sigifredo Noriega von Barceló ist nach den öffentlichen Kundgebungen für die Familien im ganzen Land ein neues Bewusstsein entstanden, das die Kirche fördern will. Im Anschluss an den gestrigen Sonntagsgottesdienst erklärte der Bischof: "Es handelt sich nicht um einer Rückkehr zu Vergangenheit, zur traditionellen Familie, sondern um den Schutz der Gemeinschaft zwischen Mann und Frau als Grundlage für die Familie".
"Es geht nicht darum sich von irgendjemanden zu distanzieren, umso mehr von homosexuellen Menschen, denn wir achten ihre Rechte, jedoch ohne das zu verleugnen oder zu vernichten, was für und die Ehe ist", so der Bischof weiter. "Die Kirche und die Bischöfe begrüßen dieses neue Bewusstsein unter der Bevölkerung und wollen es unterstützen”.
Die "Frente Nacional por la Familia" in der sich verschiedene christliche Konfessionen aber auch nichtkirchliche Organisationen zusammenschließen, veranstaltete am Samstag, den 10. September in 125 Städten im ganzen Land den so genannten “Marsch für den Frieden”. An der Veranstaltung nahmen nach Angaben von Beobachtern über eine Million Menschen teil. Mit ihrer Teilnahme an der Kundgebung protestierten die Demonstranten gegen die Verabschiedung des Gesetzes über “gleichgeschlechtliche Ehen”.
Auch Bischof Pablo Elizondo von der Prälatur Cancún-Chetumal betonte im Anschluss an die Kundgebung: "Für 75 % der Mexikaner steht der Wert der Familie an erster Stelle. Wenn über eine Million Menschen dafür auf die Straße gehen, dann ist dies eine klare und starke Botschaft".
(CE) (Fides, 12/09/2016)


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