AMERIKA/USA - Barmherzigkeit an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten

Freitag, 9 September 2016 evangelisierung   aussöhnung   flüchtlinge  

Texas (Fides) – Über die mexikanische Grenze versuchen Tausende Migranten auf der Suche nach einem besseren Leben in die Vereinigten Staaten zu gelangen.
Schwester Norma Pimentel, die an den Feiern zum außerordentlichen Jahr der Barmherzigkeit in Bogota teilnahm (vgl. Fides 12/08/2016), leitet die katholische Hilfsorganisation „Catholic Charities“ mit Sitz im Rio Grande Valley in South Texas, die Menschen in den Grenzgebieten betreut und berichtete aus diesem Anlass über ihre Tätigkeit im Zeichen der Barmherzigkeit.
Die Ordensfrau bezeichnet das Gebiet als Zone der „illegalen Einwanderung“, wo viele Migranten bei dem Versuch ins Land zu gelangen von der US-amerikanischen Grenzpolizei festgenommen werden. Damit beginne ihr "Kreuzweg” und ihre Not, nachdem sie Tausende Kilometer hinter sich gebracht haben und dabei das eigene Leben und das ihre Kinder aufs Spiel setzen. Noch trauriger sei es, wenn es sich um unbegleitete minderjährige Migranten handle.
"Bisher haben wir über 40.000 Menschen geholfen, die in diesem Gebiet unterwegs waren, und unseren Initiativen schließen sich viele Einwohner der Region an“, so die Schwester Pimentel, „Wir stehen als Volk zusammen, wenn es um humanitäre Hilfe geht. Es besteht kein Zweifel daran, dass weiterhin viele in dieser Region ums Leben kommen, weshalb es für uns noch viel zu tun gibt“.
(CE) (Fides, 09/09/2016)


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