AMERIKA/PERU - Mutter Teresa: Auch in den Anden wird die neue “Heilige der Peripherie” gefeiert

Dienstag, 6 September 2016 evangelisierung   ortskirchen   missionsinstitute  

Cuzco (Fides) – Tausende Kilometer von Rom entfernt wurde am vergangenen Sonntag, den 4. September, in Cuzco (Peru) die Heiligsprechung von Mutter Teresa gefeiert. Im Beisein zahlreicher ziviler und kirchlicher Autoritäten feierte Erzbischof Richard Daniel Alarcón Urrutia von Cusco einen Danksagungsgottesdienst, bei dem die Priester der Erzdiözese konzelebrierten.
Anwesend waren auch die Schwestern des Pflegeheims der Schwestern des “Hogar Madre Teresa di Calcutta”.
In seiner Predigt bat der Erzbischof Alarcón Urrutia die Anwesenden, dem Beispiel der neuen Heiligen, Mutter Teresa von Kalkutta, zu folgen, insbesondere im Jahr der Barmherzigkeit. "Sie verkörpert das Wort des Evangeliums und durch sie fordert Gott uns auf dasselbe zu tun, durch einfache und reine Verhaltensweisen, frei von Ehrgeiz, Interessen und Boshaftigkeit".
"Folgt dem Beispiel der Nächstenliebe und der Barmherzigkeit von Mutter Teresa von Kalkutta, denn sie hat die Ausgegrenzten geliebt und beugte sich vor allem über die Ärmsten unter den Armen". Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen die Gläubigen an einer Prozession mit den Reliquien der heiligen Teresa von Kalkutta teil.
In Perus gibt es "Mutter Teresa"-Häuser in Lima, Juli, Cuzco und Chimbote. Das Haus in Cuzco besuchte die heutige Generalobere der Schwestern von der Nächstenliebe, Schwester Mary Prema, im Jahr 2012. Dort werden über 40 Gäste, darunter Kinder, Jugendliche und Senioren betreut. Die Missionarinnen von der Nächstenliebe pflegen hier auch Frauen mit einer geistigen Behinderung und Obdachlose.
(CE) (Fides, 06/09/2016)


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