AFRIKA/DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO - Bewaffnete Gruppen aus Burundi untergraben die Sicherheit in der Region Sud Kivu

Montag, 5 September 2016 bewaffnete gruppen   flüchtlinge  

Kinshasa (Fides) - “Die Situation in der Ruzizi-Ebene und auf den Hochebenen der Provinz Südkivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo spitzt sich weiter zu. Die Lage ist derzeit so finster, dass sie der Lage in der Provinz Nord-Kivu sehr ähnlich ist”, so das lokale Hilfswerk ACMEJ/DH in einer Verlautbarung.
In den vergangenen Tagen soll es in der Region zahlreiche Straßenüberfälle gegeben haben, wobei die Täter Burundisch oder Swahili gesprochen haben, was unter den Einheimischen zu einer ablehnenden Haltung gegenüber burundischen Flüchtlingen führe, so das Hilfswerk. Seit April 2015 halten sich in der Region Flüchtlinge aus Burundi auf, die Nach der Wiederwahl von Pierre Nkurunziza aus ihrer Heimat flohen.
Nach Angaben von ACMEJ/DH waren die Beziehungen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen bisher gut: “Einige Flüchtlinge wurden sogar bei kongolesischen Familien untergebracht, andere leben als Mieter in Wohnungen kongolesischer Eigentümer“.
Deshalb betont ACMEJ/DH dass die Präsenz bewaffneter Gruppen aus Burundi zwar nichts mit den Flüchtlingen zu tun hat, diese jedoch “unschuldige Opfer der Situation” werden könnten, weshalb das Hilfswerk von den Behörden und der UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) weitere Maßnahmen zur Garantie der Sicherheit in der Region
(L.M.) (Fides 5/9/2016)


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