AFRIKA/NIGERIA - Caritas Internationalis lädt zu einer Konferenz zum Thema Menschenhandel nach Abuja

Freitag, 2 September 2016 menschenhandel   caritas  

Abuja (Fides) - “Im Jahr 2015 mussten 60 Millionen Menschen fliehen oder sie wurden vertrieben In Afrika fliehen Tausende Erwachsene und Kinder vor Konflikten, Armut und Verfolgung oder sie werden Opfer von Schlepperbanden. Angetrieben von einem verzweifelten Kampf ums Überleben oder dem Wunsch nach einem besseren Leben, werden sie besonders leicht zu Opfern der Ausbeutung“, so Caritas Internationalis in einer Verlautbarung zu einer Konferenz zum Thema Menschenhandel, die vom 5. bis 7. September in Abuja (Nigeria) stattfindet und auf das Problem aufmerksam machen soll. Organisiert wurde die Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Päpstlichen Rat für Migranten und Menschen unterwegs und Caritas Nigeria.
“Die Konferenz”, heißt es in einer Verlautbarung, “soll den Dialog und die Kooperation zwischen den beteiligten Parteien fördern… und Strategien zur Vorbeugung gegen Kinderhandel und Ausbeutung entwickeln“.
Im Rahmen der Konferenz werden sich der Präsident von Caritas Internationalis, Kardinal Luis Antonio Tagle, sowie Prälat Robinson Wijesinghe vom Päpstlichen Rat für Migranten und Menschenunterwegs zusammen mit hohen Vertretern der katholischen Kirche in Nigeria mit Vertretern der nigerianischen Regierung und der Afrikanischen Union sowie mit dem ehemaligen Sonderbeauftragten für Menschenhandel, dem Sultan von Sokoto, dem ersten unabhängigen Kommissar für die Bekämpfung von Sklaverei Großbritanniens und Vertretern internationaler Organisationen treffen.
Caritas-Programme gegen Menschenhandel gibt es bereits in Nigeria, Cote d'Ivoire, Uganda, Simbabwe und Mali, ein weiteres Programm soll in Senegal auf den Weg gebracht werden.
(L.M.) (Fides 2/9/2016)


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