AMERIKA/BOLIVIEN - “Friedens-Ausschuss” soll Gewalt in Oruro beenden

Freitag, 2 September 2016 gewalt   bischöfe   menschenrechte  

Oruro (Agenzia Fides) – Die Föderation der Kooperativen der Minenarbeiter in Oruro gab gemeinsam mit Krzysztof Bialasik Wawrowska, S.V.D., von Oruro die Schaffung eines so genannten “Friedens-Ausschusses” statt, der Kontakte der beteiligten Gruppen zu den Autoritäten herstellen und damit gegen weitere gewaltsame Konflikte vorbeugen soll.
Dem neuen Ausschuss gehören Eduardo Berdeja von der Kooperative Poopó, Andrés Villva von der Kooperative La Salvadora und Isaac Meneses von der Kooperative Nuovo San Jose an. Bischof Bialasik betont, dass der Ausschuss sich nach dem Tod von vier Minenarbeitern und eines stellvertretenden Ministers um Frieden und Sicherheit bemühen soll. Dabei erinnert der Bischof an die Notwendigkeit einer dauerhaften Beendigung der Gewalt, die die katholische Kirche bereits in einer Verlautbarung hervorgehoben hatte (vgl. Fides 29/08/2016) und erklärt abschließend: "Wir wissen, dass Gewalt nur neuen Gewalt hervorbring. Deshalb müssen wir uns um Frieden bemühen, indem wir uns zusammen mit Vertretern der Behörden an einen Verhandlungstisch setzen und um eine Lösung der Probleme bemühen müssen”.
(CE) (Fides, 02/09/2016)


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