AFRIKA/KENIA - Bischöfe in Sorge über die von Schülern in Brand gesteckten Schulen

Montag, 1 August 2016 bischöfe   gewalt  

Nairobi (Fides)- Gibt es jemanden, der die Schüler Kenias aufhetzt ihre Schulen abzubrennen? Diese Frage stellte sich S.E. Mons. Maurice Muhatia Makumba, der Bischof von Nakuru und Vorsitzender der Bischofskonferenz Kenias. „Wir müssen einen Weg finden, die Anführer dieser Akte zu isolieren und Konsequenzen für die Gemeinschaft wegen der Taten Weniger zu unterbinden“, erklärte Mons. Muhatia in einem Appell an die Schulleiter, damit derartige Verbrechen nicht auf die Mehrheit der unschuldigen Schüler zurückfallen. Nach Angaben des Bischofs sind für die Brände in den Schulen nicht die neuen Disziplinarregeln gegen die wachsende Disziplinlosigkeit und gegen kriminelle Handlungen in den Schulen der Hauptgrund für die Geschehnisse; er erwähnte vielmehr eine „dritte Hand“, die die wenigen Schüler aufhetze die Schulgebäude zu demolieren. Mons. Muhatia appellierte an die Bevölkerung Kenias, die moralische Situation ihres Landes zu überdenken und gemeinsam die neuen Generationen Achtung und Bedeutung des Gemeinwohls zu lehren.
Fides-Informationen zufolge wurden in den vergangenen zwei Monaten mehr als 120 Schulgebäude und Schlafsäle in den Schulen in Brand gesteckt. Die meisten Fälle wurden im westlichen Teil des Landes verzeichnet.
(L.M.) (Fides 1/8/2016)


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