AMERIKA/PERU - Nationalfeiertag: Bischöfe fordern Kampf Bekämpfung von Unsicherheit, Armut und Korruption

Mittwoch, 27 Juli 2016 bischöfe   demokratie   ortskirchen  

Lima (Fides) – Zum Anlass des peruanischen Nationalfeiertages morgen, 28. Juli, hat die Bischofskonferenz eine Botschaft an das Volk Gottes vorbereitet, die so beginnt: “Das peruanische Volk setzt große Hoffnungen in den neuen Staatspräsidenten und in das neue Parlament; es erwartet von ihnen eine gut überdachte, wirksame und rechtzeitige Antwort auf die großen Übel, die unser Volk bedrängen: Unsicherheit, Armut und Korruption“.
In der Fides zugesandten Botschaft heißt es dann weiter: „Das Geschenk des in unserer nationalen Identität verwurzelten Glaubens ist die stärkste Kraft, die jeden Menschen und jedes Volk am wirksamsten wandeln können“. „Wir dürfen an diesem Nationalfeiertag Werte wie die Achtung vor dem Leben, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod nicht vergessen; ebenso wenig wie die Achtung der Familie als Grundlage unserer Gesellschaft und die Ehe zwischen Mann und Frau; Gerechtigkeit und Achtung der Rechte der Schwachen, Ehrlichkeit und Wahrung der Schöpfung bleiben eine Herausforderung für jeden Peruaner und für unsere Behörden“.
Die Botschaft schließt mit der Forderung „an die politischen Führer und die Vertreter der Parteien, vereint und harmonisch für das Wohl Perus zusammen zu arbeiten“.
Der Botschaft der Bischöfe kommt eine besondere Bedeutung zu, denn – so die Mitteilung der Bischofskonferenz an Fides – von diesem Jahr an, dem 195. Jahrestag der Staatsgründung, wird sich auch die Kirche in den kommenden fünf Jahren auf die 200-Jahr-Feier der nationalen Unabhängigkeit vorbereiten.
(CE) (Fides, 27/07/2016)


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