AFRIKA/ÄGYPTEN - Koptische Kirche verurteilt Instrumentalisierung der sektiererischen Angriffe durch das Ausland

Dienstag, 26 Juli 2016 sektierertum   ostkirchen  

namu wyki

Kairo (Fides) – Die koptisch-orthodoxe Kirche möchte nicht, dass die in letzter Zeit gegen die ägyptischen Christen gerichteten sektiererischen Angriffe Vorwand für instrumentalisierte Handlungen werden und verbittet sich, dass im Ausland öffentliche Kundgebungen und Initaitiven organisiert werden, die als „Einmischungsversuch“ in die internen ägyptischen Belange gewertet werden könnten. Das wurde von Kreisen um die koptische Kirche berichtet, die von Fides zum Thema befragt wurden.
Die neue Gewaltwelle gegen die Kopten, vor allem im Regierungsbezirk Minya, hatte scharfe Reaktionen seitens des koptischen Patriarchen, Tawadris II., des Groß-Imams von al Azar, Ahamd al Tayyib und sogar vom Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi hervorgerufen (s. Fides 21, 22 e 25/7/2016). Als politisches Ergebnis dieser gemeinsamen Reaktion wurde die baldige Vorlage im Parlament eines Gesetzesvorschlags zur Verfolgung als Straftaten gegen die nationale Einheit von Verbrechen mit sektiererischem Hintergrund verkündet.
(GV) ( Fides 26/7/2016).


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