AFRIKA/SÜD-SUDAN - Schwere Nahrungsmittelkrise nach Wiederausbruch des Bürgerkrieges

Montag, 25 Juli 2016 hunger  

AVSI

Juba ( Fides) – Die Nahrungsmittelkrise in Süd-Sudan verschärft sich nach dem Wiederausbrechen des Bürgerkrieges. Tausende von Menschen sind auf der Flucht; die Beschaffung von Nahrungsmitteln bleibt dabei ihre Priorität. Seit dem Wiederaufflammen des Bürgerkrieges haben die 2000 Kinder und Jugendliche der St.Kizito-Schule in Juba, 600 aus der Entfernung unterstützte Familien in Eastern Equatoria und 100 Schüler des technischen Instituts in Bahrgel im Lakes-Distrikt keine regelmäßigen Mahlzeiten mehr.
Dieser Notruf kommt von der italienischen Ong AVSI, die erst kürzlich eine neue Kampagne zur Beschaffung von Getreideprodukten, Öl und Wasser gestartet hat. Die Stiftung musste aus Sicherheitsgründen zwar ihre Tätigkeit in Juba und Eastern Equatoria einstellen, aber ihre Arbeit im Kampf gegen die Nahrungsmittelkrise und für die Fernunterstützung der Kinder und Schüler geht weiter.
Einem Fides übersandten Bericht zufolge, will man in der See-Region, wo die Lage weniger gefährlich sein soll, die Schule wenigstens bis zu den vierteljährlichen Abschlussprüfungen aufrecht erhalten. In Juba musste die Grundschule S. Kizito, die 2000 Kinder aus Munuki, einem der am meisten betroffenen Viertel, wegen der Gewalttaten geschlossen werden.
(AP) (25/7/2016 Fides)


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