AMERIKA/HONDURAS - Scalabrinianer-Missionarinnen seit 25 Jahren im Dienst der Migranten in Honduras

Montag, 25 Juli 2016 menschenrechte   flüchtlinge   missionsinstitute   eingeborene  

la tribuna.hn

Tegucigalpa (Fides) – "Sie sind ein lebendiges, sichtbares Zeichen christlicher Solidarität“, erklärte der Erzbischof von Tegucigalpa, Kardinal Oscar Andres Rodriguez Maradiaga, während der Dankesmesse für das Engagement der Scalabrinianischen Missionsschwestern, die sich seit 25 Jahren um die hunderte Migranten kümmern, die in Honduras ankommen und das Land durchqueren. Die unermüdliche Arbeit der Schwestern wurde von der Lokalkirche und den Behörden im Rahmen der Feierlichkeiten am 18. Juli im Auditorium der Katholischen Universität von Honduras (Unicah) öffentlich gelobt und anerkannt.
Der Fides zugesandten Note zufolge war es Kard. Rodriguez Maradiagas Absicht – als er 1987 zum Generalsekretär des Lateinamerikanischen Bischofsrats (CELAM) gewählt wurde – die Pastorale für Migranten in Lateinamerika zu einem seiner Hauptziele zu machen. So bat er die Scalabrianischen Missionare und Missionarinnen um Unterstützung, die sich dann dafür einsetzten, dass die Migranten-Pastorale bei den 22 Bischofskonferenzen des Kontinents als Institution aufgenommen wurde.
In Honduras wurde die Initiative dem emeritierten Bischof von Choluteca, S.E. Mons. Raúl Corriveau, übertragen, der mit den ersten, vor 25 Jahren nach Honduras gekommenen Scalabrinianer-Schwestern zusammen arbeitete und somit den Grundstein für die bis heute andauernde Arbeit für die Migranten legte.
(CE) (Fides, 25/07/2016)


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