AFRIKA/ÄTHIOPIEN - Beschränkungen bei der Nutzung der Netzwerke verhindern Rettung zahlreicher Kinderleben

Samstag, 23 Juli 2016 gesundheitswesen  

INTERNET

Meki ( Fides) – “Seit die äthiopische Regierung den Internetzugang reduziert hat, ist es nicht mehr möglich an wissenschaftliche Informationen im Netz zu kommen, noch Fälle von Schwerkranken zu diskutieren, die wir allein nicht behandeln können“. Dies berichtet dank der VPN (virtuelle private Netzwerke) – da der Internetzugang weiterhin gesperrt ist – ein spanischer Kinderarzt, der in Meki in der Provinz Oromia ein pädiatrisches Zentrum betreut.
„Wenn wir schwierige Situationen meistern müssen, kontaktieren wir im allgemeinen internationale Spezialisten und diskutieren mit ihnen die Fälle. Dank der neuen Telemedizin können wir Diagnosen und Therapieindikationen bekommen und so die Lebensqualität zahlreicher kleiner Patienten verbessern. Zur Zeit aber ist das nicht der Fall: Die äthiopische Regierung zensiert Internet und soziale Netzwerke und schadet damit vielen Bereichen sehr“.
Viele äthiopische Kinder warten auf Diagnosen und Therapien. Und dies nicht nur im pädiatrischen Zentrum von Meki, sondern auch in anderen Krankenhäusern wie in dem von Gambo, wo schwerkranke Kinder auf Rettung warten.
(AP) (23/7/2016 Fides)


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