AMERIKA/KOLUMBIEN - Grenze zu Venezuela für 12 Stunden geöffnet: Erzbischof dankt Bürgern für ihre Gastfreundschaft

Mittwoch, 13 Juli 2016 politik   flüchtlinge   hunger  

CEC

Bogotà (Fides) – Bei einer vorübergehenden Öffnung der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela kamen rund 35.000 Menschen aus San Antonio del Táchira am vergangenen Sonntag in die kolumbianische Stadt Cucuta, um sich dort mit Lebensmitteln und Medikamenten und anderen Waren zu versorgen. Am vergangenen 19. August ließ der venezolanische Präsident Maduro die Grenzen zu Kolumbien schließen (vgl. Fides 3. und 5/09/2015), angeblich um zu verhindern, dass kolumbianische Paramilitärs ins Land kommen und um den Grenzschmuggel zu bekämpfen. Die Öffnung 12stündige Öffnung am vergangenen Sonntag wurde ebenfalls vom Präsidenten veranlasst. Der Erzbischof von Caracas, Kardinal Rubén Salazar Gómez, dankte den Kolumbianern für ihre Solidarität und Gastfreundschaft gegenüber den Bürgern des Nachbarlandes und ihr Handeln nach dem Vorbild des „barmherzigen Samariters“.
Am kommenden 4. August werden die Außenminister von Kolumbien und Venezuela über eine eventuelle definitive Öffnung der Grenzen beraten.
(CE) (Fides, 13/07/2016)


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