AMERIKA/CHILE - Bischof Vargas Bastidas: “Meine Rolle ist es, den Dialog zu erleichtern”

Dienstag, 12 Juli 2016 eingeborene   politik   bischöfe   gewalt  

Temuco (Fides) – Bischof Héctor Eduardo Vargas Bastidas, S.D.B., hält trotz der jüngsten Kritik an den Beratungen seine Teilnahme als Mittler und Vertreter der katholischen Kirche an den Gesprächen in Araucanía für sinnvoll und betont, dass unter den Teilnehmern "große Einigkeit herrscht“.
Beklagt wurde insbesondere die Abwesenheit des Verbandes der Mapuche-Gemeinden (AMCAM), der angesichts des Fernbleibens einiger Komponenten der Mapuche eine Teilnahme ablehnt.
Vor diesem Hintergrund betonte der Bischof: "Wir müssen davon ausgehen, dass sich nie alle Sektoren über die Zusammensetzung einig sein werden. Kommissionen dieser Art dürfen nicht zu groß sein, wenn ein tatsächlicher Austausch stattfinden soll“. Zu seiner eigenen Teilnahme betonte Bischof Vargas: "Meine Rolle und die der katholischen Kirche ist es in diesem Moment, einen Dialog zu erleichtern. Nicht mehr und nicht weniger". "Diese Rolle ist für die Kirche vom Evangelium vorgesehen”, so der Bischof weiter, “wir sollen die Menschen einander näher bringen und Momente der Begegnung und des Zusammenseins schaffe. Und dies versuchen wir zu tun“.
Am vergangenen 7. Juli fand die erste Gesprächsrunde statt (vgl. Fides 8/07/2016) und im Abstand von jeweils zwei Wochen sollen weitere Beratungen stattfinden. „Die Teilnehmer der Gespräche sind begeistert und es herrscht ein ausgezeichnetes Klima“, so der Bischof abschließend.
(CE) (Fides, 12/07/2016)


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