AMERIKA/MEXIKO - Dialog zur Bildungsreform: “Bildung soll treibende Kraft einer ganzheitlichen Entwicklung sein”

Dienstag, 12 Juli 2016 bildungswesen   politik   bischöfe  

Chiapas (Fides) – Nachdem die mexikanische Regierung sich zum Dialog mit den Lehrern bereit erklärt, unterstreicht Bischof Felipe Arizmendi Esquivel von San Cristobal de las Casas, dass "eine wahre Bildungsreform, damit sie die Köpfe und die Herzen erreicht, nicht nur die Bereiche Arbeit und Verwaltung betreffen sondern vielmehr umfassend sein und erst nach Beratungen mit Eltern und Lehrern auf den Weg gebracht werden sollte".
In diesem Zusammenhang betont der Bischof, dass dabei auch “akademische, pädagogische, methodologische und soziale Aspekte unseres geliebten Landes berücksichtigt werden müssen”. Deshalb begrüßte der Bischof auch den von der Regierung angekündigten Dialog mit den Lehrern, nachdem den anhaltenden Differenzen bisher zum Teil auch bei Kundgebungen Ausdruck verliehen wurde, an deren Rande es zu Ausschreitungen kam (vgl. Fides 24/06/2016).
Bischof Arizmendi Esquivel erinnert daran, dass die fünf Bischöfe des Staates Chiapas sich weiterhin bei den Behörden um den Dialog bemühen und dabei daran erinnern, dass “Bildung nicht privatisiert wird; die Rechte der Lehrer respektiert werden; die Bürger sich gemeinsam um ein Bildungsmodell bemühen, das zur treibenden kraft für die ganzheitliche Entwicklung der Mexikaner wird, sowohl was das Wissen als auch was das Verhalten anbelangt“.
(CE) (Fides, 12/07/2016)


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