AFRIKA/SAMBIA - Nach den Bischöfen warnt auch der Präsident vor politischer Gewalt

Donnerstag, 7 Juli 2016 politik  

Lusaka (Fides) - “Die Gewalt in dieser Region des Landes ist alarmierend, denn es ist das höchste Niveau, gefolgt von der Provinz Lusaka”, so der sambische Präsident Edgar Lungu in einer Ansprache an die Stammeshäuptlinge der Southern Province. Das Staatsoberhaupt bat die drei Häuptlinge der Provinz um Unterstützung der Behörden bei der Wiederherstellung eins friedlichen Klimas mit Blick auf die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am kommenden 11. August.
Präsident Lungu erinnerte mit Bedauern daran, dass bereits mehrer Personen ihr Leben bei politischen Ausschreitungen verloren haben und betonte in diesem Zusammenhang, dass Sambia lange Jahre von den anderen afrikanischen Ländern als Oase des Friedens betrachtet wurde. Das müsse auch in Zukunft so bleiben, so der Präsident.
Erst vor kurzem hatten die Bischöfe vor politischen “Hassreden” und den dadurch hervorgerufenen Spannungen gewarnt (vgl. Fides 1/6/2016) und Fremdenfeindlichkeit gegenüber ruandischen Flüchtlingen beklagt (vgl. Fides 29/4/2016).
(L.M.) (Fides 7/7/2016)


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