AMERIKA/BRASILIEN - Prävention gegen Zika und Dengue: Maßnahmen im Vorfeld der Olympiade

Mittwoch, 6 Juli 2016 gesundheitswesen  

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Rio de Janeiro (Fides) – Am kommenden 5. August beginnen in Brasilien, dem am meisten vom Zika-Virus betroffenen land, die Olympischen Spiele. Im Vorfeld gaben die Gesundheitsbehörden des Landes bekannt, dass für Sportler und Besucher, das Ansteckungsrisiko fünfzehnmal größer ist als für das Dengue-Virus. Bereits im Juni fand ein vorbereitendes Informationstreffen für die Vorsitzenden und Ärzte der teilnehmenden Sportverbände statt.
Wie aus Schätzungen der Universität Sao Paulo hervorgeht, wird es jedoch nicht mehr als 16 Ansteckungen mit Zika geben, während jedoch bei einer Dengue-Erkrankung ein tödlicher Ausgang der Krankheit in Betracht gezogen werden muss. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät schwangeren Frauen, Gegenden zu vermeiden, in denen das Virus weit verbreitet ist. Unterdessen ist nach Angaben der Epidemiologen das Übertragungsrisiko geringer, weil die Olympischen Spiele im brasilianischen Winter stattfinden.
(AP) (Fides 6/7/2016)


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