ASIEN/PAKISTAN - Telefon-Hotline für den Schutz der Menschenrechte

Dienstag, 28 Juni 2016 menschenrechte   religiöse minderheiten   frauen   armut  

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Islamabad (Fides) – Bei einer “Telefon-Hotline” sollen rund um die Uhr Menschenrechtsverstöße angezeigt werden. Im Rahmen der Initiativen sollen Opfer zudem Rechtsbeistand erhalten. Es handelt sich um ein Programm des Ministeriums für Menschenrechte, das seit circa einem Monat der christliche Senator Kamran Michael leitet. Der Minister will auch Menschenrechtsausschüsse in den Provinzen und Bezirken des Landes auf den Weg bringen, damit “ein Netzwerk entsteht, das Menschenrechtsverstöße beobachtet und den Institutionen ein rasches Handeln ermöglicht”.
Michael reagiert damit auch auf die Zunahme der Ehrenmorde und der Gewalt gegen Frauen. Es sollen verschiedene politische und administrative Maßnahmen getroffen werden, die zur Gewaltbekämpfung im Land beitragen. Nationale “Richtlinien” sollen künftig “Gender-Gewalt" verhindern. Die Maßnahmen seien Teil eines Rahmenprogramms, das die Öffentlichkeit auf Menschenrechtsfragen aufmerksam machen soll. Das Programm werde aus dem Staatshaushalt mit 250 Millionen Rupien für das Haushaltsjahr 2016-17 finanziert.
(PA) (Fides 28/6/2016)


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