AMERIKA/DOMINIKANISCHE REPUBLIK - Katholische Familien schließen sich der Kundgebung am Rande der OEA-Versammlung an

Freitag, 10 Juni 2016 entwicklung   evangelisierung   menschenrechte  

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Santo Domingo (Fides) – Die katholische Kirche in der Dominikanischen Republik fordert insbesondere angesichts der derzeitigen Krise, dass das Thema Familie in die Tagesordnung der Beratungen der Organisation der Amerikanischen Staaten (OEA) aufgenommen wird, die vom 13. bis 15. Juni im Land tagt (vgl. Fides 07/06/2016).
In diesem Zusammenhang weist der Weihbischof von Santo Domingo, Victor Emilio Masalles Pere, darauf hin, dass das Thema Transsexualität auf der Tagesordnung steht, während über das Thema der Familie nicht beraten wird.
Gegenüber Journalisten kündigte Bischof Masalles die Gründung einer neuen Bewegung “Si Queremos Sostenibilidad" an, der sich Familien anschließen sollen, die bereits in Pfarreien, Gewerkschaften, Stadtvierteln, Ordenskongregationen oder Organismen der Zivilgesellschaft aktiv sind. Die neue Bewegung soll insbesondere auf die Probleme der Familien im Land aufmerksam machen.
Dabei betont die neue Bewegung, dass nachhaltige Entwicklung nur in Zusammenarbeit mit Familien stattfinden kann. Der Bischof lädt ein weiteres Mal zur Teilnahme an einer friedliche Kundgebung ein, zu der die Kirche am Rande der Versammlung der OEA aufruft.
(CE) (Fides, 10/06/2016)


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